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VORSCHAU

VERANSTALUNGSPLAN 2008/09

Mittwoch, 15.10.2008

CUVILLIÉS-THEATER    
Clemente-Klavierquartett
Fumiko Shiraga - Hammerflügel
Peter Clemente – Violine
Razvan Popovic – Viola
Sissi Schmidhuber – Violoncello
19 .00 h Ticket
Herzog Max in Bayern zum 200. Geburtstag (mehr info...)
Musik aus der Sammlung und aus der eigenen Feder des Wittelsbacher Herzogs Maximilian Joseph in Bayern, Vater der Kaiserin Elisabeth von Österreich, um rahmt mit klassischen (Mozart, Beethoven) und volksmusikalischen Kompositionen und Stücken aus den Anfängen der städtisch-bürgerlichen Salonmusik des 19. Jahrhunderts.
Ticket Preis: 39,00€ 29,00€ 19,90€ bei München Ticket und
Residenzshop (Residenzstraße 1) München

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FUMIKO SHIRAGA

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Fumiko Shiraga

Fumiko Shiraga wurde in Tokyo geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Sie studierte bei Detlef Kraus, Friedrich Wilhelm Schnurr, Malgorzata Bator und Vladimir Krainev an den Musikhochschulen Essen, Detmold und Hannover. Seit 1996 macht sie Einspielungen für das schwedische Label BIS, mit ihrer Reihe „Piano concertos in disguise“ erregte sie weltweit Aufsehen. 1997 erschienen die Chopin-Konzerte in der Version für Klavier und Streichquintett, 2000 folgte die Einspielung der Ludwig van Beethoven-Konzerte Nr. 1 und 2 in derselben Besetzung. 2003 startete sie die Gesamteinspielung der Mozart-Konzerte, die Hummel für die Kammermusikbesetzung Klavier, Flöte, Geige, Cello arrangiert hat, mit Henrik Wiese an der Flöte, Peter Clemente Violine und Tibor Beni am Cello (insgesamt 7 Konzerte). Gramophone (4/06) kürte die dritte Einspielung (BIS-CD 1537) mit dem „Editor´s choice“ und bezeichnete Fumiko Shiragas „perlendes Spiel“ als „ringmaster of ceremonies“.
2001 erschien die Weltersteinspielung der Solowerke von Anton Bruckner, die von der internationalen Presse äußerst positiv besprochen wurde.
Außerdem nimmt Fumiko Shiraga regelmäßig für Rundfunkanstalten auf (NDR, BR, SR, HR). Mit Soloabenden, Orchesterkonzerten und Kammermusikabenden gastierte sie u.a. in London, Tokyo, Budapest, Salzburg, Helsinki, Riga, Kiev, Istanbul, Beirut, San José, beim Musikfest Bremen und beim Schleswig Holstein Musik Festival. Sie trat u.a. im Herkulessaal München, Musikhalle Hamburg, Brucknerhaus Linz, Casals Hall Tokyo und im großen Saal des Tschaikowsky Konservatoriums Moskau auf.

 

PETER CLEMENTE

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Peter Clemente

Peter Clemente, in München geboren, studierte bei Prof. Ana Chumachenko und Prof. Valeri Klimov. Er gewann mehrfach nationale und internationale Preise wie den Förderpreis „Bund Deutscher Industrie“, den internationalen Kammermusik-Wettbewerb „Vincenzo-Bellini“ in Caltanissetta / Italien und den internationalen Violinwettbewerb „Michelangelo Abbado“ in Sondrio / Italien. Mit seinem 1986 gegründeten Clemente Trio (mit Paul Rivinius Klavier und Konstantin Pfiz Cello) gewann Peter Clemente den internationalen Kammermusikwettbewerb der ARD in München.
Ausgewählt von Mitgliedern der European Concert Hall Organisation (ECHO) konnte das Trio innerhalb der Reihe „Rising Stars“ Debüts in wichtigen Konzerthäusern geben (u.a.Kölner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Konserthus Stockholm, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Concert Hall Athen, Wigmore Hall in London und Carnegie Hall in New York).
Konzerttourneen führten Peter Clemente als Solist wie auch mit seinem Trio nach Italien, Österreich, Griechenland, Monaco, Tschechien, Rumänien, Holland, Schweden, Thailand, Vietnam, Australien, Jordanien, in den Libanon, in die Schweiz und Japan. Das Trio ist bei internationalen Festivals wie den Festwochen in Luzern, den Europäischen Musikwochen in Passau, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Sommerkonzerten Schloß Schleißheim, dem Kammermusikfestival von Kutna Hora in der Tschechei häufig zu Gast.
Auf Einladung von Claudio Abbado war Peter Clemente Peter Clemente neben prominenten Solisten wie Sabine Meier, Emanuel Pahud, Natalia Gutman Mitglied im Lucerne Festival Orchestra und unterrichtete regelmäßig auf Einladung von Daniel Barenboim in Ramallah / Palästina an der von Barenboim gegründeten Free International Music School.
Peter Clemente spielt auf einer italienischen Geige von Giovanni Paolo Maggini, aus dem Jahre 1600, der berühmten „de Beriot“.

 

RAZVAN POPOVICI

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Razvan Popovici

Razvan Popovici, in Bukarest geboren, erhielt seinen ersten Bratschenunterricht von seinem Vater Mugur Popovici. Er studierte in Salzburg, Paris und Freiburg bei Peter Langgartner, Jean Sulem und Wolfram Christ. Wichtige künstlerische Impulse bekam er von Tabea Zimmermann, Paul Coletti, Wilfried Strehle, Thomas Riebl und dem Hagen Quartett. Razvan spielte als Solist in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden und im Théatre-des-Champs-Elysées in Paris und ist regelmäßig Gast bei europäischen Festivals, wie den Schwetzinger Festspielen, Open Chamber Music Prussia Cove, Harrogate Festival, Oxford Chamber Music Festival, Music at Plush, Ferrarra Musica und dem Kobe Music Festival. Als Kammermusikpartner von Konstantin Lifschitz, Rainer Kussmaul, Alexander Lonquich, Thomas Brandis, Adrian Brendel, Baiba Skride, Carolin Widmann, dem Voces Quartett und Mitgliedern des Amadeus spielte er in London im South Bank Centre und in der Wigmore Hall und im Prinzregententheater in München. Nach einer einjährigen Tätigkeit bei den Berliner Philharmonikern war Razvan Popovici Gast-Solo-Bratschist des Kölner Kammerorchesters, der Salzburger Kammerphilharmonie, der Essener Philharmonikern, des Kobe Chamber Orchestra und des Münchener Kammerorchesters. Als Mitglied im Ensemble Raro tritt er weltweit auf. Im Sommer 2008 erschien dessen erste Aufnahme “Canti drammatici” mit Klavierquartetten von Peteris Vasks und Johannes Brahms. Für 2009 sind Debuts im Konzerthaus Wien, in der Wigmore Hall in London und der Musahino City Hall in Tokio geplant. 2007 erschien seine erste, von der Fachpresse sehr gelobte Solo-CD „Songs and Dances of Life“, die sich länderübergreifender Musik u.a. Béla Bartóks, Bohuslav Martinús, Franz Schubert widmet. Razvan Popovici ist Initiator und Leiter des Chiemgauer Musikfrühlings in Traunstein, der Kammermusikreihe Pèlerinages in München und des SoNoRo Festivals in Bukarest.

 

SISSY SCHMIDHUBER

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Sissy Schmidthuber

Sissy Schmidhuber wurde 1970 in München geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren. Lange Jahre erhielt sie Unterricht bei Michael Hell. 1988 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Helmar Stiehler, führte es einige Jahre später bei Prof. Claus Kanngießer in Köln fort und beendete es dort 1994 „mit Auszeichnung“.
Während ihres Studiums war sie von 1988-1994 Solocellistin des Gustav-Mahler-Jugendorchesters, mit dem sie vor allem in verschiedenen Ländern Osteuropas auftrat. Seit 1994 ist Sissy Schmidhuber Mitglied der Münchner Philharmoniker, mit denen sie u.a. in Japan, Südkorea, Taiwan, Indien, Süd- und Nordamerika und weiten Teilen Europas gastierte. Im selben Jahr begann sie auch als Solocellistin in dem von Claudio Abbado initiierten Mahler Chamber Orchestra, das regelmäßig in Ferrara, Aix-en-Provence und Tokio residiert. Vor allem ihre umfassende kammermusikalische Arbeit resultiert vielfach aus der Zusammenarbeit mit den dort engagierten Solisten. 2002 folgte sie der Einladung Claudio Abbados ins Luzern Festival Orchester, in dem sie seither regelmäßig mitwirkt.
Ab 2003 trat sie zusätzlich zusammen mit dem Komponisten und Pianisten Peter Ludwig als Duo „Tango Immortale“ auf. In gemeinsamer Arbeit entstand die CD „Lisboa“, erschienen bei Oriente.